Vortrag/Relazione Dr. Erwin Lanzinger: Kooperation Tourismus Landwirtschaft - Cooperazione turismo e agricoltura
Der Direktor des „Landesverbandes der Tourismusorganisationen Südtirols“ (LTS) berichtet am Beispiel Sexten.
Präsident Hintner begrüßt die Clubfreunde, Damen und Gäste und erteilt das Wort an Past-Präsident Josef Schwitzer, der einen Kurzbericht zum Distriktsforum abgibt, das in Zusammenarbeit mit International Inner Wheel am 6. Februar in Padua stattgefunden hat. Dabei wurde ein interessantes Sozialmodell vorgestellt: Ein Dorf für alte Menschen, etwa 2000 Bewohner sollen im dritten Lebensabschnitt dort Platz finden. Ebenso stellt diese Sozialstruktur Kapazitäten frei, wenn alte Menschen die Notwendigkeit einer temporären Pflege oder Betreuung haben. Ein innovatives Modell, neuartig in seiner Konzeption und Ausrichtung.
Anschließend stellt Präsident Hintner den Referenten des heutigen Abends vor.
Dr. Erwin Lanzinger, Präsident des Landesverbandes der Tourismusorganisationen Südtirols, spricht zum Thema: Kooperation zwischen Tourismus und Landwirtschaft, dargestellt am Beispiel der
Gemeinde Sexten.
Lanzinger berichtet dass die Anfänge des Tourismus in Sexten bereits vor dem 1. Weltkrieg gelegt worden sind. Schon damals waren in Sexten 15 Bergführer tätig. In der Zwischenkriegszeit entstanden der erste Skilift und die erste Skischule (1936). Vorzeigehotels, wie das Hotel Drei-Zinnen (entworfen vom bekannten Architekten Clemens Holzmeister) und der Dolomitenhof des berühmten Bergführers Sepp Innerkofler prägen das Dorfbild von Sexten noch heute. Nach dem 2. Weltkrieg entwickelte sich der Tourismus zunächst in langsamen Schritten. Anfang der 60er Jahre war der Sommertourismus dominant.
Das Jahr 1965 hat die entscheidende Wende gebracht: die erste Seilbahn auf die Rotwandwiesen wurde errichtet; die Entwicklung einer Sommer- und Wintersaison war damit eingeleitet. Seit dieser Zeit resultiert nach Lanzinger das echte Zusammenspiel zwischen Tourismus und Landwirtschaft. So akquirieren beispielsweise an die 85% der Sextner Hoteliers Produkte der örtlichen Sennerei, die seit ihrer Gründung stets die Selbstständigkeit bewahrt hat. Durch die Einrichtung „Urlaub auf dem Bauernhof“ hat der Bauer Zugang zum Tourismus genommen, Produkte der Bauern finden in hohem Masse Eingang in die Hotellerie – Beispiele, die für die Tourismusakzeptanz förderlich sind.
Abschließend warnt der Referent allerdings von einer feststellbaren Übersättigung – alles erscheint als selbstverständlich. Auch diese Problematik verlangt einen gewissen Umgang, der nicht überall konfliktfrei ist.
An das aufschlussreiche Referat folgt eine lebhafte Diskussion. Ergänzende Fragen gibt es durch die Freunde von Grebmer, Kaufmann, Götsch, Hintner und Weitschek. Mit der Übergabe eines Erinnerungsgeschenkes an den Vortragenden schließt Präsident Hintner das Meeting.
Dopo il saluto del Presidente segue un intervento del Past-President Josef Schwitzer che ci informa sul Forum interassociativo fraDistretto e International Inner Wheel, tenuto a Padova il 6 febbraio con la tematica „Longevità come risorsa. Il ruolo della persona nella funzione strategica delle relazioni“. Oggi, ad una parte molto rilevante dell'umanità viene consentito di vivere un arco di vita più completo. In questo contesto il Past-Presidente riporta un modello sociale, presentato nell'ambito del Forum: Sie crea una struttura sociale – un villaggio per anziani, cercando di valorizzare ed esaltare sempre più la capacità degli anziani a produrre beni relazionali, utili a promuovere nuove modalità comportamentali di prossimità, tese alla coesione sociale ed integrazione e messe a disposizione della società.
Dopo questo breve intervento segue la relazione del dott. Erwin Lanzinger, Presidente dell'Associazione Provinciale delle Organizzazioni Turistiche dell'Alto Adige, trattando la tematica: La cooperazione tra turismo ed agricoltura, portando come esempio la situazione nel comune di Sesto in Alta Val Pusteria.
Lanzinger delinea in breve lo sviluppo del turismo a Sesto, affermando radici già prima del periodo delle guerre mondiali. Dopo la 2. guerra mondiale è da notare l'anno 1965, anno nel quale si partiva con la prima funivia sulle „Rotwandwiesen“, creando così oltre la stagione estiva anche una sempre più attraente stagione invernale, riportando inoltre un legame stretto tra turismo ed agricoltura.
Nel contesto il relatore sottoliniea a titolo esemplare l'importanza del Centro latte di Sesto, fornitore di prodotti locali per l'85% degli albergatori del paese. Le strutture di agriturismo, sorte in continuo sviluppo, attribuivano, affinchè il legame tra i due settori diventasse sempre più stretto.
Il relatore chiude la sua esposizione, accennando anche qualche criticità, come per esempio una certa saturazione, che sembra, al momento, di pregiudicare almeno in parte sviluppi di ulteriore peso innovativo specialmente nel settore delle infrastrutture locali.
Segue una vasta discussione con interventi degli amici von Grebmer, Kaufmann, Götsch, Hintner e Weitschek.Con un gesto di ricordo al relatore il Presidente Hintner chiude la conviviale con il tocco alla campana.


















